American weightless wiggle friggle, jerken in soft
Da es
schon unzählige Berichte zum Thema gibt werde ich mich
wie gewohnt auch zu diesem Thema knapp halten und auf´s
Wesentliche
beschränken. In diesem Falle ist das die Abgrenzung und
Verdeutlichung der
ganzen amerikanischen „Zauberwörter“ im
Zusammenhang mit Softjerks und deren
Arten sie anzubieten, nämlich „weightless“
(also unbebleit), mit einem „bellyweight“
und am „Texas-/Carolina-/Splitshot-/Slipshot-Rig“.
Welche „Montage“ zum Einsatz kommt hängt –wie so oft- von vielen verschiedenen Faktoren (Strömung, Wind, Tiefe,…) und –wie auch bei der Damenwahl- von persönlichen „Vorlieben“ ab (: und erklärt sich eigentlich von selbst.
Wie man nun „was“ zu „führen hat“ überlass ich euch selber, denn auch hier gilt „express yourself“…
- „weightless“ (gewichtslos)
Am „leichtesten“ ist es die Softies weightless oder auch auf deutsch, ohne Gewicht und am „rohen Haken“ zu fischen. Hier wird der Köder am Offsethaken direkt ans Vorfach montiert. Ohne Gewicht -is ja klar- bekomme ich den Köder nicht so schnell auf „Tiefe“ und auch werfen kann n Problem werden bei kleinen Exemplaren. Da man oftmals aber keine „tiefen Köder“ braucht und auch weite Würfe nicht immer erforderlich sind findet auch -und manchmal grade deshalb- das unbebleite Fischen sein Einsatzgebiet.

Man kann nun aber auch mit Blei arbeiten ohne den Lauf (stark) negativ zu beeinflussen. Als Gewicht dienen in dem Falle so genannte „Belly- und Bulletweights“.
-
“Bellyweight”
Bellyweights sind Spezialgewichte die man direkt an den Offsethaken befestigt. Eigentlich wie weightless nur eben mit weight :) mit dem Unterschied, dass die Gummies beim Absinken schön flanken.
Alternativ zum Bellyweight kann man auch bereits vorbebleite Haken („Weighted-Offset-Haken“) nehmen.
Das Gewicht und die Montage an den Haken sieht dann so aus (zuvor bzw. parallel muss natürlich der Köder montiert werden)


Neben dieser ziemlich direkten Köderbebleiung kann man das Blei indirekt auf der Schnur/Vorfach anbringen. Die wohl bekanntesten sind die Folgenden 2 bzw. 3 Montagen (ps.: Bilder sagen mehr als Worte)
- „Texas-Rig“
Köder am Offset anködern.
Bulletweight auf die Schnur (alternativ zu den patronenförmigen Bulletweight können auch Bleioliven aus dem Stippbereich verwendet werden).
Stopperperle drauf.
Anknoten.
Ferdich,...
Da ich persönlich auch auf Barsch meist mit Stahl fische, muss ich mir hierfür dann spezielle (längere) Stahlvorfächer basteln, auf denen dann wiederum das Bullet läuft.

-
“Carolina-Rig”
Montage wie beim Texas, nur knallt das Blei nicht bis zum Köder sondern nur bis zum Vorfach, sprich es bewegt sich auf der Hauptschnur.

-
“Splitshot/Slipshot-Rig”
Ebenfalls ähnlich der ersten 2 Montage mit dem Unterschied, dass kein freilaufendes Blei verwendet wird, sondern einfach bspw. 10-30cm vor dem Köder Schrotblei geklemmt wird.

- „Wacky-Rig“
Hat
nun zwar nicht mehr viel mit dem eigentlichem Softjerken
zu tun, aber wenn man schon mal dabei ist die Zuberwörter zu
entschlüsseln,
dann kann man das hier auch noch machen. Geht auch ganz schnell (:
Und zwar bedeutet „wacky“ simple, dass die Köder –meist worms oder senkos- einfach in der Mitte angeködert werden. Diese fischt man dann entsprechend langsamer und schlagen braucht man die armen Würmer auch nicht mehr (: Wer mag -bzw. je nach Gegebenheit- kann auf einer Seite des "worms" in "wormende" noch ein sogenanntes Wacky-Weight montieren. Als Ersatz tut`s aber auch ein Nagel oder Ähnliches.

So
und nun habe ich euch
hoffentlich vorerst genug verwirrt,
ich geh jetzt zu Mc Donalds,...juten Hunger.
(minden)

