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Amislang die Zweite,..das Drop-Shot-Rig

dropshot

Den meisten wird’s vielleicht nicht mehr neu sein, für alle anderen hier mal kurz und knapp zusammengefasst.

 

Wo denn nun das „dropshotten“ her kommt,...nun ja, die einen sagen es kommt aus Japan und wurde in Amerika bekannt, andere sagen es kommt aus Amiland, jemand anderes will´s selbst erfunden haben,...wie auch immer, einigen wir uns darauf:

„Wer hat´s erfunden? Na die Schweizer warn`s“ :) 

 

Die Montage ist denkbar einfach und wurde mit Sicherheit von einigen bereits gefischt (ohne zu wissen, dass es sich um die besagte „Drop-Shopt-Methode“ handelt). Es ist also keine Hexerei und möglicherweise fischt „Oppa Willi“ schon Jahre diese Technik mit Wurm auf Barsch :)

 

Die Montage ist leicht erklärt:

Am unteren Ende der Schnur befindet sich ein Blei und –je nach belieben und gewünschter Köderpräsentationstiefe- 10cm bis 1m darüber ist ein Einzelhaken montiert.

Als Haken muss man auch nicht auf spezial tackle zurückgreifen, sondern kann sich auch einfachen Ösenhaken bedienen. Ansonsten kommen natürlich auch gerne mal Offsethaken zum Einsatz. Wichtig ist, dass der Haken im rechten Winkel -mit Spitze nach oben- absteht. Entweder man verwenden dafür wieder mal ganz spezielle „StandOut-HAKEN“ oder man knoten den modifizierten“ Palomarknoten, d.h., dass nach dem binden des Palomars das untere Ende der Schnur (an dass später das Blei kommt) nochmals von oben durch die Hakenöse geführt wird. So steht der Haken schön rechtwinklig vom Vorfach/der Hauptschnur ab.




Als Blei kommen spezielle Drop-Shot-Sinker zum Einsatz –welche sich durch eine Art Schnurclip u.a. zum schnellen Bleiwechsel eignen- aber auch einfache Birnenbleie mit Stopper für die gewünschte „Fischtiefe“ oder ganz simple Bleischrote „führen nach unten“. Bei einem Hänger –sofern nur das Blei hängt- verliert man im Falle des speziellen oder durch Stoppern gestoppte Blei nur dieses und nicht die gesamte Montage.



Was kommt denn nun an den Haken dran?

Naja, meist sind es Vertikalgummies und Worms aber auch normale Gummies und auch „real-Worms“ oder Köderfische können angeboten werden. Warum auch nicht?!! Die Köder werden meist nur vorne durchstochen, können aber „wacky“ aufgezogen werden.



Meist wird das Drop-Shot-Rig vertikal gefischt, aber auch geworfen und ohne Boot vom Ufer gibt’s auch ohne „Wind auffe kant, vis inne Hand“.

 

Vertikal wird meist mit Ruten um die 2.1m mit sensibler Spitze aber doch gute Rückrad gefischt. Bei der Präsentation gibt’s viele Wege zum Ziel. Leichtes Zittern, Auf- und Abbewegungen (das sich das Blei von Boden abhebt oder auch liegen bleibt), fast „unbewegt“,...sind alles mögliche Führungstechniken.

Um sich mal ein Bild davon zu machen, wie so etwas Unterwasser aussieht, hier ein klasse Videoclip von AS-Tackle aus Hamburg.

 

Geworfen kann man ebenfalls viel versuchen. Auswerfen und stehen lassen, wieder einkurbeln, stehen lassen, zittern, schleifen,...auch hier gilt „Versuch macht klug“. Hier kann die Rute auch gerne länger gewählt werden. So könnte man bspw. für die Ufermethode gut eine 3.60m Feederrute Zweckentfremden.

 

Meistens gehen Barsch und Zander auf die Drop-Shot-Montage, aber auch Hechte können ab und an am Haken hängen. Demnach kann auch gerne ein Vorfach (7-Strand, Hardmono,...) genommen werden.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Drop-Shot-Rig schon seine Berechtigung im Methoden-Dschungel  hat und einige Vorteile mit sich bringt.

 

+ Simple Montage.

+ Man kann kleine Köder mit viel Blei fischen, da das Bleigewicht nicht direkt am Köder sitzt kann der Fisch den unbebleiten Köder immer sehr gut einsaugen.
+ Man braucht kein spezielles Zubehör.

+ Mit Offsethaken kann man vertikal prima an sehr Hängerreichen Stellen fischen woanders Hakenköder oder normale Jigköpfe sofort festhängen würden.

(minden)


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